Neuigkeiten

Spanische Lehrkraft erteilt Unterricht an der Heinrich-Behnken-Schule – Projekt des Ministeriums

Sandra Alonso aus Leôn in Nordspanien erteilt Unterricht in ihrer Muttersprache an der Heinrich-Behnken-Schule. Die 27-jährige Spanierin hatte sich erfolgreich für das, vom Kultusministerium ausgeschriebene Projekt, „Spanische Lehrkräfte für Niedersachsen“ beworben. Bis September 2016 erteilt Sandra Alonso 18 Wochenstunden Spanischunterricht – 12 in Selsingen und 6 in Zeven.

Eine Fremdsprache ist für viele Schüler eine große Herausforderung. Doch auch die junge Lehrerin aus Spanien sagt: „Die deutsche Sprache ist für mich die größte Hürde“. Im Gespräch mit der ZZ schildern Sandra Alonso und die Schulleiterin der Heinrich-Behnken-Schule, Anja Wichern, ihre bisherigen Erfahrungswerte mit dem Projekt, das für alle Beteiligten viele Vorteile bietet.

Das Programm des Niedersächsischen Kultusministeriums richtet sich an Lehrkräfte, die keine Anstellung im spanischen Schuldienst bekommen haben. Sandra Alonso hat sich beworben, um Auslandserfahrungen zu sammeln, um andere Ausbildungssysteme kennenzulernen und, weil sie die deutsche Kultur mag, erzählt sie. „Natürlich auch wegen der großen Arbeitslosigkeit junger Menschen in Spanien“, fügt sie an. Nach ihrem fünfjährigen Lehramts-Studium hat sich Alonso zunächst ausreichende Deutschkenntnisse aneignen müssen. Das tat sie am Goethe-Institut in Berlin und in Leipzig. Die junge Spanierin, die Englisch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch und Rumänisch spricht, meistert die Sprachbarriere in Deutschland täglich aufs Neue – in der Oberschule ebenso wie in ihrer Freizeit. Am Anfang fiel ihr die Anpassung an die deutsche Mentalität schwer, erzählt die junge Frau. Jetzt geht es ihr darum, die deutsche Sprache perfekt zu beherrschen, am liebsten in spanischem Sprechtempo. Mit ihrer deutschen Mentorin, der Spanischlehrerin an der Heinrich-Behnken-Schule, Susanne Lidle, tauscht Sandra Alonso ihre Erfahrungen aus. Susanne Lidle weiß, worum es geht, denn sie hat 27 Jahre in Spanien gelebt.

Selsinger Schüler bei Parnewinkel im Einsatz

Mit Bürste und Wasser reinigen sie Grabsteine, an anderer Stelle harken sie Laub zusammen, beseitigen von Bäumen herabgefallene Äste: Die Schüler der Klasse H 10 der Selsinger Heinrich-Behnken-Schule sind dabei, die Kriegsgräberstätte Parnewinkel zu pflegen – zum letzten Mal vor ihrer Entlassung.

Auf dem Friedhof ruhen 15 Opfer des Ersten und etwa 86 Tote des Zweiten Weltkrieges. In Einzelgräbern sind 27 Polen, 18 Serben, zwölf Russen, drei Belgier und ein Chinese bestattet. In einer Sammelgrabfläche ruhen weitere rund 40 sowjetische Kriegsgefangene.

Seit vier Jahren kümmern sich die heutigen Zehntklässler meist zweimal im Jahr um die Pflege. Sie sind nicht die ersten Schüler, die sich dieser Aufgabe widmen. „Begonnen hat alles mit dem Unterrichtsgang am 22. November 2002 anlässlich des bevorstehenden Totensonntags“, erinnert Religionslehrer Alfred Poppinga, der die Aktion federführend leitet. Damals hatten Schüler spontan den Wunsch geäußert, gestalterisch auf dem Selsinger Friedhof tätig werden zu wollen. „Ich machte ihnen die Aussichtslosigkeit einer Erfüllung des Wunsches klar, versprach aber, mir eine ,Ersatztätigkeit‘ zu überlegen“, so der Pädagoge.

Zevener Zeitung vom 9. Oktober 2014

 

Selsinger Oberschüler beteiligen sich an praxisorientiertem Projekt der EWE – Verschiedene Modelle

Windkraft, Solarenergie, Biomasse – Die Erneuerbaren Energien sind in aller Munde. Um das Thema „Regenerative Energien“ auch Schülern näher zu bringen, es im wahrsten Sinne des Wortes greifbar zu machen, präsentiert die EWE jetzt für zwei Wochen ein Projekt in der Selsinger Oberschule.

   

Die Mädchen und Jungen der 6., 8. und 10. Klassen werden praxisnah an das Thema herangeführt. In zwei Unterrichtsräumen basteln die Schüler – angeleitet von den EWE-Mitarbeitern Cord Rademacher und Henning Lichtenstein – Windgeschwindigkeitsmesser, die im Windkanal justiert werden. Oder Computer-Windmessgeräte mit Fahrradtachometer. Oder Kurbeltaschenlampen, die per Energieumwandlung funktionieren. Und kleine, mit Solar-Platten versehene Buggys. Werkzeug, Material und Ordner mit Bauanleitungen haben die EWE-Mitarbeiter mitgebracht, so dass die Schüler sofort ans Werk gehen können.

2014-09-06-Ampel-grn-218px

 

 

Einen guten Start ins neue Schuljahr wünschen wir Euch und Ihnen.

 

Nach oben
Template by JoomlaShine