ZZ140506-01gJury zeichnet Preisträger des Wettbewerbs „Fair bringt mehr“ aus – Sieger nehmen am Landes-Contest teil

 

 

 

VON JOACHIM SCHNEPEL

 

ZEVEN. Einmal mehr viele strahlende Gesichter gab es gestern Nachmittag bei der Preisverleihung des Wettbewerbs „Fair bringt mehr“ in der Zevener Volksbank.

 

Denn gewonnen hatten irgendwie alle Teilnehmer, die bei dem Wettbewerb mitgemacht haben, auch wenn natürlich nicht jeder auf dem ersten Platz landen konnte. Auch in diesem Jahr hatten sich wieder 8 Kindergärten und Schulen aus dem Geschäftsgebiet der Zevener Volksbank an dem bereits zum 9. Mal ausgelobten Wettbewerb beteiligt.

 

Volksbank-Vorstand Jochen Johannsen freute sich nach eigenem Bekunden „riesig“, dass mal wieder „Leben in der Bude“ – gemeint war die Bank – herrsche. Sonst ginge es ja hier eher ruhig zu, außer am Montagmorgen, wenn die Bundesliga-Fußballergebnisse diskutiert würden. Die Jury, so Johannsen weiter, habe es sich nicht einfach gemacht. „Jeder, der hier ist, hat schon mal einen dritten Preis erreicht“, sagte Johannsen, manche aber auch einen zweiten oder ersten. Das Preisgeld stamme aus dem Topf der Zevener Volksbank. Damit leitete er zum Stiftungsvorsitzenden Uwe Schradick über, der die Höhe des Preisgeldes mit 3000 Euro bezifferte.

 Verteilung des Preisgeldes

Die Jury, die über die Verteilung des Preisgeldes zu entscheiden hatte, bestand aus Mitarbeitern der Zevener Volksbank, darunter Uwe Schradick und Simone de Groot, für den Stiftungsrat Hinrich Prüss und für die Zevener Zeitung Redakteur Andreas Kurth. Man sei alle Projekte durchgegangen und habe versucht, ein gerechtes Urteil zu finden, was sich nicht immer als ganz leicht erwiesen habe, so Schradick. Sodann kam er zur Preisverteilung. Einen Kreativpreis in Höhe von 300 Euro gab es für die Film-AG der Carl-Friedrich Gauß-Oberschule in Zeven, die einen Dokumentarfilm über das Thema „Schulmobbing“ gedreht hat. Auf dem zweiten Platz bei den Kindergärten landetet der Kindergarten „Arche“ in Selsingen für sein Känguru-Projekt. Er bekam 300 Euro. Über 100 Euro mehr in dieser Kategorie kann sich der DRK-Kindergarten Zeven für sein Jungs orientiertes Projekt „Ringen und Raufen“ freien.

 

Bei den Grundschulen habe sich die Jury laut Schradick sehr schwer getan und deshalb salomonisch drei Sieger gekürt. Alle bekommen 400 Euro. Es sind die Grundschulen Klostergang Zeven, deren Schüler Kindergarten-Kindern vorlesen und sie bis zur Einschulung begleiten, ferner die Gosekamp-Grundschule Zeven,die für ein Kinderhospiz in Hannover gesammelt und gespendet hat sowie die Grundschule Selsingen, die eine Ausleihstation für Bücher und Spielzeug eingerichtet hat.

 

Bei den weiterführenden Schulen gibt es zwei Preisträger: Zum einen die Oberschule Selsingen, die dabei ist, einen Schulsanitätsdienst einzurichten und als erste Siegerin die Fintau-Schule Lauenbrück, die ein von einer Lehrerin selbst entwickeltes Sozialtraining für die fünften Klassen einsetzt. Alle eingereichten Projekte nehmen am Landeswettbewerb „Fair bringt mehr“ teil.